Grenzstein Nr. 163
Dauerhafte Steine
Die Beschriftungen auf den Grenzsteinen sind Zeichen für die Veränderungen der politischen Landkarte. Gerade auf der deutschen Seite hat es seit dem ersten Grenzvertrag von 1764 einige Veränderungen gegeben. Zunächst verhandelten die Niederlande noch mit dem Fürstbischof von Münster als Landesherrn der emsländischen Gebiete (Niederstift und Hochstift Münster/Amt Meppen) über den Grenzverlauf. Die Beschriftungen der ersten 13 Grenzsteine mit auskragendem Kopfstück, „Hammerköpfe“ oder auch „Dickköppe“ genannt, erfolgte auf lateinisch: Für das Fürstbistum Münster EPM = Episcopatus Monasteriensis und für die Republik der Vereinigten Niederlande RBF = Respublica Belgicae Foederatae. Den Grenzvertrag von 1824 schlossen die Niederländer mit dem Königreich Hannover. Alle Grenzsteine, die daraufhin zwische Coevorden und Ter Apel aufgestellt wurden, erhielten als Kennzeichnung ein N für Niederlande und ein H für Hannover. Nachdem das Königreich Hannover von Preußen übernommen wurde, kam noch das P für Preußen als Markierung hinzu.
So finden Sie Stein 163:
Die Grüntalstraße macht eine Biegung nach rechts. Hier finden Sie Grenzstein 163 direkt am Wegesrand.