Das Wesuweer Moor
Die Erlebnisstation im Naturschutzgebiet Wesuweer Moor ist als Moorkate gestaltet und lehnt sich an die traditionellen Behausungen der ersten Siedler an. Von hier aus bietet sich ein direkter Blick auf die Wiedervernässungsflächen sowie auf die Schafbeweidung der Landschaft.
Die Rückkehr des Hochmoors
Im Fokus steht die Renaturierung des Gebiets. Durch die gezielte Wiedervernässung kehrt die typische Moorvegetation zurück, was insbesondere für den Klimaschutz von Bedeutung ist, da Moore deutlich mehr CO₂ speichern als Wälder gleicher Größe.
Zentrales Element eines gesunden Hochmoors ist das Torfmoos. Dieses wirkt wie ein Schwamm und kann das 20-fache seines eigenen Gewichts an Wasser speichern. Aufgrund der extremen Bedingungen und der langen Entwicklungszeit bieten diese Flächen einen lebenswichtigen Rückzugsort für spezialisierte Pflanzen und Tiere, sogenannte „Hungerkünstler“. Zu den Besonderheiten gehören unter anderem fleischfressende Pflanzen wie der Sonnentau.
Natürliche Pflege durch Schafbeweidung
Ein wesentlicher Teil der Moorpflege erfolgt durch den Einsatz von Schafen. Diese unterstützen die Renaturierung, indem sie nährstoffreiche Konkurrenzpflanzen wie das Pfeifengras fressen, welche die typischen Moorarten sonst verdrängen würden. Durch diese selektive Beweidung entstehen offene Stellen im Gelände, die das Wachstum von Torfmoosen fördern und so ein stabiles, selbsterhaltendes Hochmoor ermöglichen
Die Erlebnisstation im Naturschutzgebiet Wesuweer Moor ist als Moorkate gestaltet und lehnt sich an die traditionellen Behausungen der ersten Siedler an. Von hier aus bietet sich ein direkter Blick auf die Wiedervernässungsflächen sowie auf die Schafbeweidung der Landschaft.
Die Rückkehr des Hochmoors
Im Fokus steht die Renaturierung des Gebiets. Durch die gezielte Wiedervernässung kehrt die typische Moorvegetation zurück, was insbesondere für den Klimaschutz von Bedeutung ist, da Moore deutlich mehr CO₂ speichern als Wälder gleicher Größe.
Zentrales Element eines gesunden Hochmoors ist das Torfmoos. Dieses wirkt wie ein Schwamm und kann das 20-fache seines eigenen Gewichts an Wasser speichern. Aufgrund der extremen Bedingungen und der langen Entwicklungszeit bieten diese Flächen einen lebenswichtigen Rückzugsort für spezialisierte Pflanzen und Tiere, sogenannte „Hungerkünstler“. Zu den Besonderheiten gehören unter anderem fleischfressende Pflanzen wie der Sonnentau.
Natürliche Pflege durch Schafbeweidung
Ein wesentlicher Teil der Moorpflege erfolgt durch den Einsatz von Schafen. Diese unterstützen die Renaturierung, indem sie nährstoffreiche Konkurrenzpflanzen wie das Pfeifengras fressen, welche die typischen Moorarten sonst verdrängen würden. Durch diese selektive Beweidung entstehen offene Stellen im Gelände, die das Wachstum von Torfmoosen fördern und so ein stabiles, selbsterhaltendes Hochmoor ermöglichen
Autor:in
Internationaler Naturpark Bourtanger Moor-Veenland
Ordeniederung 1D-49716 MeppenOrganisation
Internationaler Naturpark Bourtanger Moor-Veenland



